Das ist Maria, sie wartet vor Logroño auf die ankommenden Pilger, für uns Jakobsweg-PilgerInnen ist dies eigentlich der wichtigste Stempel unterwegs. Früher hat das ihre Mutter immer gemacht, doch seit sie gestorben ist führt ihre Tochter diese schöne Tradition weiter. Ich habe mich heute den ganzen Weg darauf gefreut.
Ab heute pilgere ich in der Region La Rioja und Logroño ist die Hauptstadt. Es waren 21 km von Torres del Rio bis hieher. Es war bewölkt, zwischendurch kam die Sonne. Doch ich war froh, dass es nicht regnete.
Hier "residiere" ich in der städtischen Herberge. Es sind 24 Pritschen übereinander und es ist sehr, sehr eng. Doch die Dusche war super, sauber und warm. Mehr braucht es ja eigentlich nicht - für 7 Euro! Für mich stimmen diese Unterkünfte, die gehören einfach dazu und man muss es erlebt haben. Ich bin nur froh, wenn ich nicht in der oberen Etage schlafen muss, das wäre dann nicht so gäbig, vor allem wenn man nachts einmal raus muss.
Nun gehe ich in die Stadt, werde mir einen feinen Kaffee leisten und den Fluss Ebro bewundern, welcher durch die Stadt fliesst.

