14 April 2011

es gibt so schöne Geschichten auf dem Camino:

eine Pilgerin aus Deutschland steht am Strassenrand, schaut mich an und sagt mit einem richtig fröhlichen Gesicht  "Grüessech"! - Als ich stehen blieb und sie fragend anschaute erklärte sie mir, dass sie gesehen habe dass ich von Bern komme und dass gehört hat, dass man sich in Bern so begrüsst.

Franz erhielt gestern einen Telefonanruf von seiner Frau, welche mich herzlich grüssen liess und von nun an auch meine Einträge im Blog liest. Ich schicke hiermit auch liebe Grüsse ins Ruhrgebiet.

Es sind unzählige Nationen unterwegs, auch aus Finnland, aus Neuseeland, aus Brasilien, aus Nord- und Südkorea, aus Japan und viele mehr. Eine Pilgerin hat bis jetzt mehr als 25 Nationen gezählt! Und das Schöne daran ist, dass alle friedlich pilgern, miteinander oder allein, sich grüssen und alle wünschen sich immer wieder aufs Neue: buen camino.

Und ich danke allen, die mich auf meinem Camino unterstützen, an mich denken, auch SMS und Mails schicken. Das gibt mir Kraft für jeden Schritt. Ohne eure Gedanken und ohne alle meine Schutzengel könnte ich mir diesen Weg gar nicht vorstellen. Auch dem Wettergott muss ich ein Dankeschön schicken, hat es doch bis heute nie geregnet (ausser dem Grau-in-Grau-Nieselregen von vorgestern).

Häbet Sorg und e gueti Zyt - das wünsche ich euch Allen