heute ¨bin ich im strömenden Regen losgelaufen, s. die Foto im letzten Eintrag. Mit Franz habe ich besprochen, dass wir uns in der Herberge nach 24 km treffen wollen. Zwar hiess es dort: Herberge mit Gebetsraum, das Abendessen wird gemeinsam zubereitet, es wird gemeinsam gebetet und abgewaschen... Doch als wir uns dort getroffen haben, war die Herberge noch zu (zum Glück für mich). Aber was jetzt? Die nächste Herberge ist 7,8 km weiter und das würde zusammen 32 km für diesen Tag ergeben. Auch war die Wanderung nicht besonders schön, alles der Autostrasse entlang, zum Teil auch Autobahnausfahrt und -Einfahrt. Franz hatte wahrscheinlich Mitleid mit mir und war einverstanden, dass wir noch weiterpilgern.
Ich habe ihm gedroht: dass ich in den Blog schreiben werde, dass er mich gezwungen hätte, in einer heiligen Herberge gemeinsam zu kochen und zu beten...und darum dachte er wohl, es sei einfacher wenn er sich für diese 7,8 km auf die Socken mache.
Nun wird die morgige Strecke kürzer werden und am Sonntag-Mittag werde ich in Leon sein. Nach dieser einsamen und unendlich langen Meseta eine Grossstadt? Ich bin ja gespannt.