im Kloster gab es auch Früstück, bereits ab 6 Uhr. Es war wirklich ein Erlebnis. Ein langer Tisch und auf diesem in der Mitte die ganze Länge Brotkörbe voller feinem geschnittenen Brot, mehrere Gläser voller Marmelade und viele Gefässe mit Margarine drin. Und in denen steckten mehrere Messer. So konnte man absitzen, man erhielt einen Kaffee, konnte ein Messer nehmen und Brot streichen. Es hat supergut geschmeckt und ich habe mir den Bauch vollgeschlagen wie schon lange nie mehr!
Die heutige Etappe haben wir wegen Schlamm- und Moorwegen geändert und sind wieder an der Hauptstrasse entlang gepilgert. Es waren 25 km und wirklich gutes Wetter.
Und - bald hätte ich es noch vergessen - hoppla, die 3 ist gefallen, ich bin ja so etwas von stolz! Doch ab übermorgen geht es in die Berge. Als erstes der Cruz de Ferro (1517 m.ü.M). Dieses ist ja der symbolträchtigste Punkt des Caminos. Dort ist auch der "Steinhaufen", wo man den mitgebrachten Stein ablegen kann. Aber ich glaube nicht, dass ich meinen Zauberstein dort ablegen möchte.