am zweiten Tag
überquerten wir den riesigen Konkordiaplatz ( hier fliessen vier grosse Gletscher zusammen). Wir haben hier eine einzige Spur eines Fuchses gefunden, welcher hier lebt. Und dann stiegen wir zur Hollandiahütte (3235 m) auf. Diese Hütte liegt wie ein Adlerhorst am Berg genau am Anfang der Lötschenlücke. Der Aufstieg war 530 m und der Abstieg 150 m.
Es war absoluter Hochbetrieb, die Hütte war bis auf den letzten der 80 Schlafplätze besetzt. Und man hat fast nicht bemerkt, dass es kein Wasser, keine Heizung und keinen Strom gegeben hat, obwohl es zum schlafen fürchterlich kalt war.
und am dritten Tag
erlebten wir einen weiteren Höhepunkt. Der Wecker läutete um 5 Uhr, um 5.30 Uhr gab es Frühstück und um 6.30 Uhr war Abmarsch. Bei allerschönstem blauem Himmel haben wir unsere Spur auf die Äbeni Flue (3962 m) gezogen. Und somit erlebte ich meinen allerersten fast Viertausender!!! Das ist ein Gefühl, welches ich gar nicht beschreiben kann, denn rundum war ein Panorama vom allerschönsten, rundum einfach Berge pur mit Ausblick auf Viertausender nah und fern!
und schon ist der letzte Tag
trotz Wechsel auf die (von mir so ungeliebte) Sommerzeit mussten wir um 5.30 Uhr aufstehen, den Rucksack vollständig packen, um 6 Uhr gab es Frühstück und um 7 Uhr war Abmarsch. Es war ein arges Gedränge auf den drei vorhandenen Toiletten und das Zähneputzen mit Mineralwasser haben wir uns gerade erspart. Die Skitourenfahrer wollten auch früh auf die Abfahrt von der Lötschenlücke hinunter und wir hatten mit den Schneeschuhen auf demselben Weg einen Abstieg von 1700 Höhenmetern und eine Marschzeit von mindestens 6 Stunden vor uns. Dieser Abstieg hat mir persönlich mehr Energie gekostet als jeder Aufstieg vorher.
Es hat viele Fotos und sobald ich alles einigermassen beieinander habe, werde ich diese in den Blog stellen.